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Experten erwarten in den kommenden Jahren ein rasantes Wachstum im grenzüberschreitenden Onlinehandel.

So gehen die Berater von McKinsey davon aus, dass der Anteil an Bestellungen aus dem Ausland in den kommenden drei bis fünf Jahren von heute etwa 13 auf 20 Prozent steigen wird (Bild: An Post). „Die Verfügbarkeit von Waren, die Auswahl, aber auch Währungsarbitrage sind Faktoren, die den grenzüberschreitenden Onlinehandel antreiben und die noch an Bedeutung gewinnen“, sagte Ludwig Hausmann, Partner bei McKinsey, kürzlich auf einer Konferenz in London. Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL schätzt, dass im Onlinehandel über Landesgrenzen hinweg 2015 schon 300 Milliarden US-Dollar umgesetzt worden sind. Bis 2020 dürfte sich das Volumen verdreifachen. Damit würde das Segment zweimal so schnell wachsen wie die nationalen Märkte. Nicht zuletzt die relativ werthaltigen Bestellungen tragen dazu bei: ein Fünftel aller Cross-Border-Bestellungen hat einen Gesamtwert von mehr als 200 US-Dollar. Vorreiter sind Amazon aus den USA und der chinesische Internetkonzern Alibaba. 60 Prozent des grenzüberschreitenden Onlinehandels wird aus China, Großbritannien und den USA geliefert. Bekleidung und Elektronik gehören dabei regelmäßig zu den beliebtesten Warenkategorien.

 

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Quelle: Bundesvereinigung Logistik, Log.Mail 16 Februar 2018